Am Freitag, 04. September lud die Kommission Klinische des zbl erstmals zu einem exklusiven Vernetzungstreffen ein. Gut 30 Logopäd:innen folgten der Einladung ins Volkshaus Zürich und sorgten gemeinsam mit den Referent:innen für einen informativen, lebendigen Abend. Ziel des Treffens war, klinisch tätige Logopäd:innen im Kanton Zürich miteinander und mit wichtigen berufspolitischen Akteur:innen ins Gespräch zu bringen. Beiträge aus Verband, Kanton, Gewerkschaft und Praxis boten dabei ein breites Spektrum: Neben aktuellen Entwicklungen und Tariffragen wurden sowohl die Perspektive des Kantons als auch die Situation klinisch tätiger Logopäd:innen als Angestellte im Service Public beleuchtet.
Abgerundet wurde das Spektrum mit einem praxisnahen Einblick in den Aufbau eines logopädischen Angebots im Spital. In ihrem Referat gelang es Andrea Hättenschwiler, Logopädin und ehemaliges zbl-Vorstandsmitglied, einige der zuvor vermittelten Informationen anhand ihres Praxisbeispiels anschaulich aufzugreifen und miteinander zu verknüpfen.
Dass das vorgesehene Programm zeitlich deutlich überzogen wurde, tat der Stimmung keinen Abbruch. Im Gegenteil: Das Publikum blieb, hörte zu und regte Diskussionen an. Trotz der unerwarteten Verlängerung gestaltete sich der Abend kurzweilig und ausgesprochen produktiv. Es wurden wichtige Inputs geliefert, anregende und kritische Fragen gestellt sowie wertvolle Rückmeldungen eingebracht.
Beim anschliessenden Apéro setzte sich der intensive Austausch fort. Bestehende Kontakte konnten vertieft, neue geknüpft und interessierte Nichtmitglieder über den zbl informiert und mit der Berufsgemeinschaft bekannt gemacht werden. Gerade dieser persönliche Austausch zeigte, wie gross das Bedürfnis nach Vernetzung unter klinisch tätigen Logopäd:innen ist.
Was bleibt? Viel Inspiration und mindestens ebenso viele weiterführende Fragen. Deutlich wurde auch, wie wichtig es ist, den Dialog mit Partner:innen ausserhalb des Verbands weiterzuführen und zu pflegen.
Und noch etwas bleibt: der Wunsch nach einer Fortsetzung. In mehreren persönlichen Rückmeldungen waren sich Teilnehmende einig, dass dieses Vernetzungstreffen keine einmalige Sache bleiben sollte. Nach dem ersten Vernetzungstreffen ist deshalb hoffentlich vor dem nächsten.